EuroBLECH Bulletin
Ausgabe 9
Mai 2010

News vom Veranstalter

EuroBLECH 2010 – Besucherbroschüre jetzt erhältlich

Marketing und Presseservice für Aussteller

BLECH Events 2011: Standbuchungen für BLECH India und BLECH Russia 2011 laufen an

Neues aus der Branche

Trumpf: Die neue Generation der TruLaser Cell Serie 1100

AP&T: Effektiveres Presshärten dank neuem Ofenkonzept

Positive Aussichten für Elektrogroßgeräte

Eurofer stemmt sich gegen deutliche Preiserhöhungen bei Stahl

Klein aber fein - neue Trends im Fahrzeugmarkt

Nicht genug Schweißer in Großbritannien

ISSF: Rückgang der Edelstahlproduktion im Jahr 2009, aber bessere Ergebnisse als erwartet

Technologien

Remote-Laserstrahl-Feinschneiden

Magnetischer Platinentrenner funktioniert auch bei Ölfilm

Märkte

Inshoring, Backshoring oder Offshoring - wohin mit der Produktion?

BLECH Russia

BLECH India

EuroBLECH

News vom Veranstalter

EuroBLECH 2010 – Besucherbroschüre jetzt erhältlich


Besuchern der EuroBLECH 2010 stehen ab sofort umfangreiche Informationen für die Planung ihres Messebesuchs in Hannover zur Verfügung. Die Besucherbroschüre ist in 12 Sprachen erhältlich und kann über die EuroBLECH-Webseite kostenlos bestellt werden. Die Broschüre enthält u.a. einen Hallenplan, das Messeprofil sowie wichtige Informationen und nützliche Tipps zu Anreise und Aufenthalt.
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Marketing und Presseservice für Aussteller


Ausstellern auf der EuroBLECH stehen auch dieses Jahr wieder umfangreiche Möglichkeiten zur Bewerbung ihres Messeauftritts zur Verfügung. Hierzu erhalten die Ausstellerfirmen Ende Mai umfassende Informationen über zur Verfügung stehende Werbemittel, Marketingpakete, den Presseservice vor Ort und die kostenlose Messevorschau. Der Veranstalter Mack Brooks Exhibitions Ltd...
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BLECH Events 2011: Standbuchungen für BLECH India und BLECH Russia 2011 laufen an


Nach der erfolgreichen Erstveranstaltung der BLECH India im November 2009 steht nun der Termin für die nächste Fachmesse für Blechbearbeitung auf dem indischen Subkontinent: Die BLECH India 2011 findet vom 14.-17. April 2011 wieder im Bombay Exhibition Centre in Mumbai statt. Die BLECH Russia findet vom 15.-17. März 2011 statt...
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Neues aus der Branche

Trumpf: Die neue Generation der TruLaser Cell Serie 1100


Die neue Generation der TruLaser Cell Serie 1100 ist leicht in vorhandenen Fertigungslinien integrierbar und individuell konfigurierbar, wahlweise mit CO2 oder Festkörperlaser. Mit verbesserter Bedienerfreundlichkeit dank gesteuerter Achsen und einer integrierten Bedienoberfläche für Laser...
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AP&T: Effektiveres Presshärten dank neuem Ofenkonzept


Neues Ofenkonzept mit der Bezeichnung Feeder Furnace: schnellere Erhitzung, bessere Verfügbarkeit, weniger Platzbedarf und geringerer Energieverbrauch als herkömmliche Öfen.
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Positive Aussichten für Elektrogroßgeräte

Während das deutsche Marktforschungsinstitut GfK für das Jahr 2009 bei Hausgeräten von einem globalen Rückgang um 8% ausgeht, betrug der Absatzeinbruch in den USA rund 12%. Global gesehen, gab es beim Absatz jedoch erhebliche Unterschiede, ...
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Eurofer stemmt sich gegen deutliche Preiserhöhungen bei Stahl

In einer offiziellen Mitteilung an die Europäische Kommission beklagt der Verband der Stahlhersteller den angekündigten dramatischen Anstieg der Eisenerz-Preise.
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Klein aber fein - neue Trends im Fahrzeugmarkt

Das britische Consulting-Unternehmen Network Automotive Management geht davon aus, dass sich die Automobilindustrie von dem Konzept verabschiedet, nach dem das Prestige eines Pkws allein von dessen Größe abhängt.
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Nicht genug Schweißer in Großbritannien

Wie das britische schweißtechnische Institut TWI im Online-Nachrichtenservice 'manufacturingtalk' feststellte, besteht in Großbritannien ein erheblicher Mangel an Schweißern, vor allem wenn es um vielseitig erfahrene Rohr-Schweißexperten geht.
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ISSF: Rückgang der Edelstahlproduktion im Jahr 2009, aber bessere Ergebnisse als erwartet

Der Dachverband der Edelstahlhersteller ISSF (International Stainless Steel Forum) hat vorläufige Produktionszahlen für Roh-Edelstahl veröffentlicht, nach denen 2009 insgesamt 24,6 MillionenTonnen produziert wurden; gegenüber 2008 ein Rückgang um 5,2 Prozent.
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Technologien

Remote-Laserstrahl-Feinschneiden


Das Fraunhofer Institut für Lasertechnik ILT in Aachen hat ein flexibles Anlagenkonzept für Laserprozesse zum Schneiden, Schweißen, Strukturieren oder Beschriften von Feinblechen mit hochbrillanten Strahlquellen entwickelt.
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Magnetischer Platinentrenner funktioniert auch bei Ölfilm


Der niederländische Produzent von Magnet-Hebetechnik, Goudsmit Magnetics, hat einen magnetischen Platinentrenner neu entwickelt, der sich nach Herstellerangaben für nahezu alle Formen von Blechtafeln und Platinen aus Stahl (auch rund oder asymmetrisch) eignet.
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Märkte

Inshoring, Backshoring oder Offshoring - wohin mit der Produktion?

Noch vor wenigen Jahren galt als Motto bei der Standortauswahl von Fertigungsbetrieben meistens "Go East", und je weiter östlich, desto besser wurden die Chancen auf eine profitable Produktion eingeschätzt.
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BLECH Russia

BLECH India

EuroBLECH

News vom Veranstalter

EuroBLECH 2010 – Besucherbroschüre jetzt erhältlich

Besuchern der EuroBLECH 2010 stehen ab sofort umfangreiche Informationen für die Planung ihres Messebesuchs in Hannover zur Verfügung. Die Besucherbroschüre ist in 12 Sprachen erhältlich und kann über die EuroBLECH-Webseite kostenlos bestellt werden. Die Broschüre enthält u.a. einen Hallenplan, das Messeprofil sowie wichtige Informationen und nützliche Tipps zu Anreise und Aufenthalt.

Mit dem Motto „Zeit für Innovation“ legt die EuroBLECH dieses Jahr den Fokus auf wegweisende Technologien und clevere Lösungen. Die Aussteller präsentieren vom 26.-30. Oktober 2010 in den Hallen 11,12,13,14,15,16 und 27 des Messegeländes in Hannover wieder ein umfassendes Angebot an Maschinen, Fertigungssystemen, Werkzeugen und Werkstoffen. Innovative Lösungen für die Zukunft der Blechbearbeitung und zahlreiche Live Demonstrationen von neuen Maschinen und Systemen stehen dabei im Mittelpunkt. Die Forschungseinrichtungen, die traditionell auf der EuroBLECH mit von der Partie sind, liefern mit ihren Forschungsergebnissen die notwendigen Grundlagen für technologische Weiterentwicklung. Hier liegt der aktuelle Schwerpunkt auf neuen Werkstoffen und innovativen, ressourcenschonenden Fertigungslösungen.

Bereits 1250 Ausstellerfirmen aus 40 Ländern haben fünf Monate vor der Veranstaltung ihre Standfläche auf der internationalen Leitmesse für Blechbearbeitung gebucht. Firmen, die noch auf der weltweit größten Fachmesse für diesen Industriesektor ausstellen möchten, sollten sich schnellstmöglich an den Veranstalter wenden, da die Hallenaufplanung demnächst abgeschlossen wird.

http://www.euroblech.de


Marketing und Presseservice für Aussteller

Ausstellern auf der EuroBLECH stehen auch dieses Jahr wieder umfangreiche Möglichkeiten zur Bewerbung ihres Messeauftritts zur Verfügung. Hierzu erhalten die Ausstellerfirmen Ende Mai umfassende Informationen über zur Verfügung stehende Werbemittel, Marketingpakete, den Presseservice vor Ort und die kostenlose Messevorschau.

Der Veranstalter Mack Brooks Exhibitions Ltd richtet sich auch zur EuroBLECH 2010 wieder mit einer weltweiten Werbekampagne an Fachleute der Industrie. Die Kampagne umfasst unter anderem Informations-/Presseveranstaltungen in ausgewählten Märkten, eine weltweite Anzeigenkampagne, Informationen für Besucher und Journalisten in zwölf Sprachen und Reisepakete aus aller Welt. Die EuroBLECH ist für die hohe Qualität und Internationalität ihrer Fachbesucher bekannt. Zur vergangenen Messe kamen 69.400 Besucher aus 98 Ländern.


BLECH Events 2011: Standbuchungen für BLECH India und BLECH Russia 2011 laufen an

Nach der erfolgreichen Erstveranstaltung der BLECH India im November 2009 steht nun der Termin für die nächste Fachmesse für Blechbearbeitung auf dem indischen Subkontinent: Die BLECH India 2011 findet vom 14.-17. April 2011 wieder im Bombay Exhibition Centre in Mumbai statt. Interessierte Firmen finden alle wichtigen Informationen auf der neuen Webseite: Ausstellerinformationen sowie Bilder und Fakten der vergangenen Veranstaltung, an der 50 Ausstellerfirmen und 3600 Fachbesucher teilnahmen. Die neue Ausstellerbroschüre kann ebenfalls über die Webseite angefordert werden.

Zur BLECH Russia 2011, die vom 15.-17. März 2011 im Lenexpo Exhibition Complex in St. Petersburg stattfindet, stehen interessierten Firmen ebenfalls umfassende Informationen auf der neuen Webseite zur Verfügung. Hier ist die Standbuchung bereits angelaufen, und zahlreiche Aussteller auf der Erstveranstaltung im März 2009 haben sich ihre Standfläche bereits wieder gesichert. 170 Unternehmen aus 20 Ländern stellten auf der vergangenen BLECH Russia aus. 3500 Fachbesucher nutzten die spezialisierte Fachmesse, um sich einen Überblick über Maschinen und Systeme zur Blechbearbeitung zu verschaffen.

http://www.blechindia.com
http://www.blechrussia.com


Neues aus der Branche

Trumpf: Die neue Generation der TruLaser Cell Serie 1100

Die neue Generation der TruLaser Cell Serie 1100 ist leicht in vorhandenen Fertigungslinien integrierbar und individuell konfigurierbar, wahlweise mit CO2 oder Festkörperlaser. Mit verbesserter Bedienerfreundlichkeit dank gesteuerter Achsen und einer integrierten Bedienoberfläche für Laser und Maschinensteuerung ist die TruLaser Cell 1100 prädestiniert zum Endlosschweißen von Rohren, Profilen und Bändern. Die TruLaser Cell Serie 1100 umfasst universelle Strahlführungssysteme, und eignet sich auch für mobile Anwendungen.

Foto: Die neue TruLaser Cell Serie 1100.


AP&T: Effektiveres Presshärten dank neuem Ofenkonzept

Gemeinsam mit dem Ofenhersteller Schwartz hat AP&T ein neues Ofenkonzept mit der Bezeichnung Feeder Furnace entwickelt: schnellere Erhitzung, bessere Verfügbarkeit, weniger Platzbedarf und geringerer Energieverbrauch als herkömmliche Öfen. Statt die Werkstücke auf einem Förderband durch einen langen Ofen zu transportieren, kann man mehrere Ofenmodule mit separaten Fächern übereinander einsetzen und das Werkstück im Ofen ruhen lassen. Durch das Stapeln der Öfen übereinander arbeitet der Feeder Furnace ausgesprochen effektiv auf nur einem Viertel der Fläche, die ein herkömmlicher Ofen mit derselben Kapazität in Anspruch nehmen würde (s. Grafik). Die Anlage ist skalierbar, so dass man mit dem Presshärten bei kleinen Losgrößen beginnen kann und nicht gleich in einen Ofen für größere Produktionsmengen investieren muss.

Grafik: Das neue Ofenkonzept von AP&T

http://www.aptgroup.com
http://www.schwartz-wba.de


Positive Aussichten für Elektrogroßgeräte

Während das deutsche Marktforschungsinstitut GfK für das Jahr 2009 bei Hausgeräten von einem globalen Rückgang um 8% ausgeht, betrug der Absatzeinbruch in den USA rund 12%. Global gesehen, gab es beim Absatz jedoch erhebliche Unterschiede, von -27% in der Ukraine bis +30% in Brasilien. Derzeit gelten die Märkte in Osteuropa, Nahost, Südafrika, den USA, Großbritannien, Irland und Spanien als schwach. GfK weist in einer Meldung auch darauf hin, dass sich die meisten Endverbraucher, im Gegensatz zu früheren Schwächephasen, für hochwertige Produkte mit innovativen Eigenschaften entscheiden, und dass die Hausgeräte-Märkte mittelfristig weiterhin sehr attraktiv sind, weil der Ersatzbedarf in den entwickelten Märkten für relativ stabile Konditionen sorgt. Außerdem sind einige Entwicklungsmärkte längst nicht gesättigt, und dort sorgen Erstkäufe noch für viele Jahre für guten Absatz.

http://www.gfk.de


Eurofer stemmt sich gegen deutliche Preiserhöhungen bei Stahl

In einer offiziellen Mitteilung an die Europäische Kommission beklagt der Verband der Stahlhersteller den angekündigten dramatischen Anstieg der Eisenerz-Preise. "Die Preiserhöhungen von 80-100% spiegeln nicht die tatsächlichen Gegebenheiten des Stahlmarktes wider und sind durch die Nachfragesituation bei Eisenerz nicht zu rechtfertigen", klagt der Verband, und bittet die Kommission, die Vorgehensweise der Erzlieferanten gründlich zu prüfen.

http://www.eurofer.com


Klein aber fein - neue Trends im Fahrzeugmarkt

Das britische Consulting-Unternehmen Network Automotive Management geht davon aus, dass sich die Automobilindustrie von dem Konzept verabschiedet, nach dem das Prestige eines Pkws allein von dessen Größe abhängt. Aktuelle Beispiele sind der neue Audi A1, der Aston Martin Cygnet und der Citroën DS3. "Dies sind kleine Hatchbacks mit einem Preis, der um rund 40% über dem für ein vergleichbares Standardfahrzeug liegt." Network Automotive geht davon aus, dass die Kunden diesen Aufschlag akzeptieren werden, wenn die kleinen Luxus-Automobile die Werte vermitteln, für die ihre jeweiligen Hersteller stehen.

http://www.networkauto.co.uk


Nicht genug Schweißer in Großbritannien

Wie das britische schweißtechnische Institut TWI im Online-Nachrichtenservice 'manufacturingtalk' feststellte, besteht in Großbritannien ein erheblicher Mangel an Schweißern, vor allem wenn es um vielseitig erfahrene Rohr-Schweißexperten geht. Trotz steigender Ausbildungszahlen gibt es demnach nicht genügend neue Schweißer, die die Berufsausscheider ersetzen. Angesichts der geplanten neuen Kraftwerke, Olympiastadien, weiterer Infrastrukturmaßnahmen und Schiffsneubauten ging ein Sprecher des TWI davon aus, dass im kommenden Jahrzehnt bis zur Hälfte der benötigten ausgebildeten Schweißer fehlen werden, mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die britische Wirtschaft.

http://www.twi.co.uk


ISSF: Rückgang der Edelstahlproduktion im Jahr 2009, aber bessere Ergebnisse als erwartet

Der Dachverband der Edelstahlhersteller ISSF (International Stainless Steel Forum) hat vorläufige Produktionszahlen für Roh-Edelstahl veröffentlicht, nach denen 2009 insgesamt 24,6 Millionen Tonnen produziert wurden; gegenüber 2008 ein Rückgang um 5,2 Prozent. Allerdings war die Situation weltweit nicht einheitlich, denn während einige Regionen Rückgänge um bis zu 30% meldeten (Mittel- /Osteuropa), gab es anderswo einen Zuwachs um bis zu 27% (China). Nach Ansicht des ISSF könnte dies ein Spiegel der ungleichmäßigen Auswirkungen des globalen Abschwungs bzw. der anschließenden Erholung sein, durch die einzelne Länder und Regionen unterschiedlich stark betroffen sind.

http://www.worldstainless.org


Technologien

Remote-Laserstrahl-Feinschneiden

Das Fraunhofer Institut für Lasertechnik ILT in Aachen hat ein flexibles Anlagenkonzept für Laserprozesse zum Schneiden, Schweißen, Strukturieren oder Beschriften von Feinblechen mit hochbrillanten Strahlquellen entwickelt. Damit können in einer Demonstrations-Anlage beispielsweise Stahlbleche mit einer Dicke von 0,2 mm sekundenschnell geschnitten werden. Ausgerüstet mit einem 1 kW singlemode Faserlaser und einem Spiegelscanner ermöglicht die Anlage die Bearbeitung von Bauteilen im Millimeter Bereich mit Taktzeiten von unter 100 ms. Ermöglicht wird diese kurze Prozesszeit durch den Verzicht auf mechanische Bewegungsachsen. Die Strahlbewegung erfolgt stattdessen abgesetzt (remote) durch Spiegel mit hochdynamischen Galvanometer-Antrieben. Mit geeigneten optischen Systemen werden Schnittfugen von 20 μm erreicht, so dass auch Präzisionsteile wie beispielsweise Stator Bleche für Elektromotoren mit hoher Geschwindigkeit und Genauigkeit bearbeitet werden können. Besonders für die Herstellung von Prototypen und für Kleinserien ist das Remote-Laserstrahl-Feinschneiden wirtschaftlich interessant, denn es bietet gegenüber konventionellen Verfahren wie dem Fräsen oder Stanzen eine größtmögliche Flexibilität und Gestaltungsfreiheit hinsichtlich der Bauteilgeometrie. Im Gegensatz zu konventionellen Stanzanlagen ist die Laseranlage zudem sofort einsatzbereit, lange Vorlaufzeiten und Werkzeuganpassungen entfallen. So ermöglicht das Remote Laserschneiden die Verkürzung der Entwicklungszeiten und die Flexibilisierung der Prozesse bei gleichzeitiger Kostenoptimierung.

Foto: Remote Prozess Laserstrahlschneiden (links) und mit Remote Laserverfahren geschnittener Lead Frame

http://www.ilt.fraunhofer.de


Magnetischer Platinentrenner funktioniert auch bei Ölfilm

Der niederländische Produzent von Magnet-Hebetechnik, Goudsmit Magnetics, hat einen magnetischen Platinentrenner neu entwickelt, der sich nach Herstellerangaben für nahezu alle Formen von Blechtafeln und Platinen aus Stahl (auch rund oder asymmetrisch) eignet. Das System ist mit einem starken, langlebigen Neoflux Magneten ausgestattet, höhenverstellbar und kann pneumatisch ein und ausgeschaltet werden. Dabei sorgt der vor kurzem entwickelte Neodymium-Eisen-Borium Platinentrenner dafür, dass auch mit einem Ölfilm versehene Blechtafeln voneinander getrennt und per Roboter einzeln angehoben werden können. So werden Auszeiten und Maschinenschäden zuverlässig vermieden. Zur Wartung und zum Nachfüllen des Blechlagers kann der Platinentrenner pneumatisch ausgeschaltet und geöffnet werden.

Foto: Goudsmit Magnetics

http://www.goudsmit-magnetics.nl


Märkte

Inshoring, Backshoring oder Offshoring - wohin mit der Produktion?

Noch vor wenigen Jahren galt als Motto bei der Standortauswahl von Fertigungsbetrieben meistens "Go East", und je weiter östlich, desto besser wurden die Chancen auf eine profitable Produktion eingeschätzt. Nach einer wenigstens teilweise überstandenen Finanzkrise werden inzwischen aber die Positionen neu überdacht, mitunter mit überraschenden Ergebnissen.

So kam eine Studie, die der britische Herstellerverband EEF gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen BDO herausgab, schon Ende 2009 zu dem Ergebnis, dass einige britische Hersteller inzwischen ihre Produktion in das Vereinigte Königreich zurück verlagern. Als wichtige Gründe dafür wurden geringer als erwartet ausgefallene Einsparungen, Bedenken wegen der Produktionsqualität, eine verzögerte Marktversorgung und die gestiegenen Transportkosten genannt. Zu der Entwicklung hat laut EEF ebenfalls beigetragen, dass Großbritannien in den letzten Jahren zunehmend konkurrenzfähig und effizient geworden ist.
"Wenn Produzenten mit niedrigen Lohnkosten nicht bieten können, was gebraucht wird und wenn es gebraucht wird, dann lautet die Alternative, im Haus zu produzieren und die Produktion nach Großbritannien zurück zu verlagern. Und einige Firmen tun das definitiv," zitierte der britische Sender BBC die EEF-Chefökonomin Lee Hopley. Von den 300 befragten Unternehmen bezeichneten 70% das Vereinigte Königreich als wettbewerbsfähig - 2007 waren es lediglich 43 Prozent. Der aktuelle Wechselkurs des britischen Pfunds leistet einen wesentlichen Beitrag zur Neuentdeckung des nationalen Fertigungspotenzials, weil sich damit die Produktion auf der Insel wieder rechnet.

Aber nicht nur die britischen Unternehmen korrigieren ihre Standortkonzepte. In Deutschland berichtete der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) schon 2004 über eine Statistik des Karlsruher Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, nach der die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland betriebswirtschaftlich oft unsinnig sei. Jedes dritte Unternehmen, das seine Produktion ins Ausland verlagert, nähme diese Entscheidung zurück, wurde in der Meldung erklärt. Besonders hoch sei das Risiko des Scheiterns bei Verlagerungen aus Kostengründen. Die rückkehrenden Firmen bedauerten zudem, dass sie Kriterien wie Flexibilität und Qualität zu wenig Beachtung geschenkt hätten.

In den USA zeigen sich ähnliche Trends, bei denen auch neue Schlagworte wie 'Nearshoring' oder 'Backshoring' entstehen. So berichtete das Standort-Planungs-Portal Area Development Online (Halcyon Business Publications), dass der Vorteil Chinas geschrumpft sei. Und während früher 30% bis 50% der Produktionskosten eingespart werden konnten, stelle sich jetzt die Frage, ob es nicht auch etwas näher geht. China sei inzwischen für den US-Markt auf Platz Drei zurück gefallen, hinter Indien und der neuen Nummer Eins als Produktionsstandort - Mexiko. Auch hier werden die bessere Reaktionsfähigkeit und die kurzen Versorgungsketten als Vorteile der näher liegenden Herstellerländer genannt. Ebenfalls an der Wettbewerbsfähigkeit asiatischer Niedriglohnländer nagt der Wechselkurs des US-Dollars, der Importe verteuert. Area Development zitiert auch eine Umfrage unter 321 US-Geschäftsführern aus dem Jahr 2008, in der diese erklärten, wo sie mit ihrem Unternehmen expandieren würden. 44% der Befragten nannten die USA, 37% Mexiko, ebenfalls 37% China und jeweils 24% nannten Kanada bzw. Indien; Mehrfachnennungen waren möglich. Als denkbare Beschaffungsländer wurden genannt: 50% China; 49% USA, 43% Mexiko und 23% Kanada.

Die US-Fachzeitschrift 'strategy+business' zeigt dies am Beispiel eines wichtigen Herstellers von Bargeldautomaten, wonach der Konzern 2009 die Produktion seiner anspruchsvollsten Systeme aus China und Indien an seinen Heimatstandort in den USA zurück verlagert hat. Der Grund: das Unternehmen befürchtete eine Entfremdung seiner Entwicklungsexperten und Abnehmer vom Produktionsstandort und damit eine langsamere Entwicklung neuer Modelle. Bei einfacheren Produkten wird es natürlich auch weiterhin Standortverlagerungen geben, qualifizierte die Zeitschrift diesen Trend. So habe Whirlpool erst kürzlich angekündigt, seinen Standort in Evansville, Indiana zu schließen und stattdessen in Mexiko zu produzieren.

Aber die Logik des Backshoring-Konzepts bleibt, denn neben steigenden Transportkosten klettern auch in Billiglohnländern die Löhne und Rohstoffkosten - ein Ergebnis der rasch wachsenden Volkswirtschaften. Patentrechtliche Fragen und die Bewahrung von Produktions-Knowhow sind weitere Aspekte, die deutlich für Regionen wie die EU und das übrige Westeuropa sowie Amerika sprechen. Nationale Regierungen in den angestammten Produktionsländern tun ihr Übriges, um ihre Produktionsbetriebe im Land zu halten oder wieder zurück zu holen. So erwarten amerikanische Experten vor allem bei hochtechnologischen Produkten einen Heimkehrer-Trend, während Massenprodukte wohl auch in Zukunft eher in Asien produziert werden.

Ganz abgeschafft werden Produktionsverlagerungen aber nicht - inzwischen geht es jedoch weniger um Einsparungen und mehr um Marktanteile vor Ort. Große Abnehmerländer wie Russland oder Indien bestehen inzwischen darauf, dass z.B. Fahrzeuge oder Maschinen einen Mindestanteil an lokal produzierten Komponenten haben. Werden diese Vorgaben nicht erreicht, drohen Schutzzölle oder Importsperren. Wenn aber die Wirtschaftlichkeitsberechnung allein den Ausschlag gibt, gewinnen nahe gelegene Produktionsstandorte zusehends an Attraktivität und vielleicht wird "Go West" das Motto des Jahrzehnts.